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Erding Gladiators zeigen Moral, bleiben gegen Topteams aber punktlos
Bild: Archiv - Erding Gladiators
Die Erding Gladiators haben sich am zurückliegenden Doppelspieltag gegen zwei Spitzenmannschaften der Oberliga Süd teuer verkauft, am Ende aber weder in Selb noch zuhause gegen Memmingen Zählbares mitnehmen können.
Auf die 3:7-Niederlage bei den Selber Wölfen folgte ein 3:5 gegen die Memmingen Indians – zwei Spiele, in denen die Daffner-Truppe viel Einsatz und gute Phasen zeigte, in den entscheidenden Momenten jedoch die Cleverness und Effizienz der Topteams vermissen ließ.
In Selb boten die Gladiators dem Tabellenvierten über weite Strecken einen beherzten Auftritt, mussten sich am Ende aber deutlich geschlagen geben. Nach einem ordentlichen Start brachten zwei individuelle Fehler Erding früh auf die Verliererstraße, die Wölfe stellten bis zur ersten Pause auf 2:0. Direkt zu Beginn des zweiten Drittels sorgte Grady Hobbs im Powerplay für den 2:1-Anschluss und gab seinem Team neuen Schwung. Selb antwortete jedoch mit zwei weiteren Treffern, bevor Erik Modlmayr mit einer starken Einzelleistung auf 4:2 verkürzte. Noch vor der zweiten Pause stellten die Hausherren den alten Drei-Tore-Abstand wieder her. Im Schlussdrittel waren die Gladiators zeitweise sogar das dominantere Team, erspielten sich zahlreiche Chancen und kamen durch einen abgefälschten Schuss von Modlmayr auf 5:3 heran. Eine ungenutzte längere 5-gegen-3-Überzahl und liegen gelassene Hochkaräter rächten sich jedoch: Selb traf ins leere Tor zum 6:3 und setzte in Überzahl den Schlusspunkt zum 7:3.
Gegen Memmingen zeigten die Gladiators am Sonntag erneut eine engagierte Leistung und hatten den Tabellenzweiten lange am Rande eines Punktverlusts. Erding erwischte einen Traumstart und nutzte im ersten Drittel seine Chancen eiskalt: Marco Pfleger traf zum 1:0, Marc Schmidpeter erhöhte auf 2:0, und nach dem zwischenzeitlichen 2:1-Anschluss der Indians stellte Louis Trattner kurz vor der Pause den 3:1-Vorsprung wieder her. Nach dem Seitenwechsel kippte die Partie jedoch: Memmingen erhöhte das Tempo, übernahm immer mehr die Kontrolle und glich durch Meier und Lillich zum 3:3 aus. Kurz vor Ende des zweiten Abschnitts sorgte Ouderkirk mit dem 3:4 für die Vorentscheidung. Im letzten Drittel kämpften die Gladiators weiter, verteidigten diszipliniert und suchten selbst den Weg nach vorne, fanden aber kein Mittel mehr gegen die stabile Memminger Defensive. In der Schlussminute machte Pfalzer mit dem 3:5 ins leere Tor alles klar.
Das Fazit des Wochenendes fällt damit zweigeteilt aus: Spielerisch und kämpferisch präsentierte sich die Daffner-Truppe gegen zwei absolute Topteams der Liga auf Augenhöhe. Gleichzeitig zeigte sich erneut, wie hoch die Hürde in der Spitzengruppe der Oberliga Süd ist: Während Erding viel investieren muss, um zu Torerfolgen zu kommen, nutzen Gegner wie Selb und Memmingen ihre Gelegenheiten konsequent und entscheiden die Schlüsselmomente für sich. Für die Gladiators gilt es nun, die positiven Ansätze – vor allem den offensiven Mut und die verbesserte Defensivarbeit – mitzunehmen und in den kommenden Spielen in Punkte umzumünzen.
Das Klinikum Landkreis Erding setzt neue Maßstäbe in der operativen Patientenversorgung. Mit der Einführung des hochinnovativen Assistenzsystems „Dexter“ läutet das Haus eine neue Ära der minimalinvasiven Chirurgie ein.