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Eine Woche lang stand Mitte Januar für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge sieben und acht der kreative Selbstausdruck im Mittelpunkt. Die Projektwoche an der Montessori Schule Aufkirchen orientierte sich an einem Leitgedanken der Montessori-Pädagogik: dem Wunsch Jugendlicher, ihren Platz in der Gesellschaft zu finden.
In unterschiedlichen Angeboten konnten die Jugendlichen eigene Stärken entdecken, Ideen umsetzen und im gemeinschaftlichen Tun neue Erfahrungen sammeln.
Vielfältige Projekte – ein gemeinsames Ziel: Ausdruck finden
Im Musikprojekt „Musik meet the Radiostar“ entwickelten die Jugendlichen gemeinsam einen eigenen Song und produzierten dazu ein Musikvideo. Begleitet wurden sie von der Gruppe Musik4Kids, die moderne digitale Technik – von Musiksoftware bis zu Aufnahme-Equipment – bereitstellte. Zudem erhielten die Teilnehmenden Einblicke in das Thema Musikrechte und die Bedeutung von Urheberrecht.
Im Theaterprojekt stand Ausdruck durch Rollenarbeit im Vordergrund. Die Gruppe erarbeitete Szenen aus Literatur und Film und entschied sich nach intensiver Auseinandersetzung für die berühmte Dinnerszene aus „Titanic“. Mit viel Ernsthaftigkeit setzten die Jugendlichen die Szene um und erprobten dabei Perspektivwechsel, Körpersprache und das gemeinsame Entwickeln einer glaubwürdigen Darstellung.
Künstlerisch ging es auch beim Tape-Art weiter: Aus farbigem Klebeband entstanden zahlreiche Arbeiten auf Papier und als besonderes Gemeinschaftswerk eine großformatige Weltkarte als Wandbild.
Von Videokunst bis Küche: Ideen sichtbar und schmeckbar machen
In der Video-Mapping-Gruppe erhielten die Jugendlichen durch die Unterstützung der Künstlerin BettyMü Einblicke in Videokunst und entwickelten eigene Animationen, die auf dreidimensionale Objekte projiziert wurden. So entstanden Lichtinstallationen, die Raum, Bewegung und Form aus neuen Blickwinkeln erlebbar machten.
Auch im Kochprojekt zeigte sich Kreativität ganz praktisch: Die Gruppe entwickelte Rezepte, experimentierte mit Geschmacksrichtungen und entschied gemeinsam über die Präsentation der Gerichte. Ein Highlight war eine dreistöckige Torte, die Zusammenarbeit und Ideenreichtum eindrucksvoll vereinte.
In der Akrobatikgruppe wuchs die Choreografie Schritt für Schritt – inklusive gemeinsamer Musikauswahl. Besonders im Fokus standen Vertrauen, gegenseitige Unterstützung und das Ausprobieren neuer Elemente: beim Sichern, beim Üben und beim Überwinden persönlicher Herausforderungen.
Verteidigungsminister Boris Pistorius hat heute am 2. Februar 2026 im Beisein des bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder das neue Innovationszentrum der Bundeswehr (InnoZBw) am Standort Erding feierlich eröffnet.
Der Pflegekrisendienst im Landkreis Erding erfährt zum 1. Februar 2026 eine bedeutende Weiterentwicklung und steht fortan flächendeckend allen 26 Städten, Märkten und Gemeinden zur Verfügung.