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Am Freitag, 09.01.26 gegen 10:15 Uhr ging über die Integrierte Leitstelle (ILS) ein Hinweis ein, dass es auf dem Gelände der Müllumladestation in Isen seit gestern nach Knoblauch und fauligem Fisch stinken würde.
Ein Chemiker, der zufällig privat vor Ort war äußerte den Verdacht, dass es sich um giftiges Phosphingas handeln könnte, da dies auch so riechen würde, so der Mann.
Daraufhin wurde die Müllumladestation von einem Großaufgebot der umliegenden Feuerwehren geräumt und abgesperrt.
Fünf Mitarbeiter, die an der Station tätig waren, wurden vorsorglich einer ärztlichen Untersuchung zugeführt.
Ein ABC-Trupp der Feuerwehr suchte im Anschluss das Gelände der Station ab und konnte schließlich als Ursache für den Gestank einen Gully ausmachen, in dem durch Schlamm und vermodertes Laub dieser unangenehme Geruch ausgelöst worden ist.
Dieser ist aber völlig unschädlich für den Menschen. Weitere Messungen der Feuerwehr verliefen zudem ergebnislos.
Es konnte kein gefährliches Gas festgestellt werden, so dass der Betrieb an der Müllumladestation dann auch schnell wieder aufgenommen werden konnte, nachdem der Gully gründlich gereinigt und gespült wurde.
Dementsprechend bestand zu keiner Zeit eine Gefahr für die Bevölkerung.
Hervorzuheben ist die schnelle und professionelle Vorgehensweise der Feuerwehren.
Lediglich einer der fünf untersuchten Mitarbeiter musste vorsorglich ins Krankenhaus gebracht werden, da er über Atembeschwerden klagte, welche aber seiner bestehenden chronischen Vorerkrankung und der hinzukommenden Aufregung geschuldet gewesen sein dürfte und nichts mit dem Geruch zu tun hatte.
Der Landkreis Erding hat zum dritten Mal den Sozialpreis verliehen und damit ein deutliches Zeichen für die Anerkennung bürgerschaftlichen Engagements gesetzt.