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Deutscher Metallbaupreis für Projekt „Asam öffne dich“ in Freising
Bild: Archiv - Landratsamt Freising
Die Firma KMN, Kunstschmiede und Metallbau Neumaier GmbH aus Forstern ist für die künstlerisch gestaltete Metallfassade des neuen Aufzugsgebäudes im südlichen Freibereich des Asamgebäudes in Freising mit dem Deutschen Metallbaupreis ausgezeichnet worden.
Die prämierte Fassade prägt das Erscheinungsbild des neu gestalteten Areals und verbindet architektonische Qualität mit technischer Präzision und hoher gestalterischer Wirkung.
Ein prämiertes Bauwerk im Herzen der Freisinger Altstadt
Das denkmalgeschützte Asamgebäude am Marienplatz wurde ab 2017 umfassend generalsaniert und konnte im Sommer 2024 fertiggestellt werden. Im Zuge dieser Maßnahme wurde auch der südliche Freibereich – Projekt P2 – neugestaltet. Ziel war es, eine innerstädtische Platzfläche mit hoher Aufenthaltsqualität zu schaffen und die Wegebeziehung zwischen Marienplatz, Brennergasse, Fischergasse und dem Domberg aufzuwerten.
Zentrales Element ist das neue Aufzugsgebäude inklusive Lastenaufzug, das logistische Abläufe für den Asamsaal erheblich verbessert. Der rund 12,5 Meter hohe Aufzugsturm aus Stahlbeton ist über zwei Verbindungsgänge direkt an das 1. und 2. Obergeschoss des Asamgebäudes angebunden. Zwei vorgelagerte Hubpodien ermöglichen eine effiziente und barrierefreie Anlieferung für Veranstaltungen.
Bühne „Asam öffne dich“
Seit Sommer 2024 dient der südliche Freibereich als Multifunktionsfläche für Konzerte, Laienbühnen und Kinderveranstaltungen. Der Lastenaufzug und die Hubpodien fungieren dabei als Bühne. Eine große, ebenfalls metallverkleidete Klappe verwandelt sich im geöffneten Zustand in eine schützende Überdachung – ein zentrales Element des prämierten Fassadenkonzepts.
Künstlerische Metallfassade mit regionalem Bezug
Die Auszeichnung würdigt insbesondere die markante künstlerische Metallfassade:
Als Motiv wurde der „Freisinger Mohr“ aus dem Deckengemälde des Freisinger Doms gewählt.
Die Darstellung entsteht durch eine vertikale Struktur eloxierter Aluminiumlamellen, die im Motivbereich verdickt und speziell geformt sind. Dadurch erscheint das Bild je nach Blickwinkel und Entfernung unterschiedlich – ein Spiel aus Licht, Perspektive und Struktur.
Abends wird die Fassade stimmungsvoll hinterleuchtet und setzt so einen besonderen Akzent im historischen Stadtraum.
Landschaftliche Einbindung
Am östlichen Ende der Stützwand schafft ein neu gepflanzter Solitärbaum den Übergang zur grünen Topografie des Dombergs und bindet den Platz harmonisch in die Umgebung ein.
Projektbeteiligte
Bauherr: Stadt Freising
Projektleitung: Hochbauamt Stadt Freising, Frau Schneider
Projektsteuerung: Stein und Partner Projektmanagement PartGmbH, München
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