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Der Pflegestützpunkt im Landkreis Erding blickt auf eine fünfjährige Erfolgsgeschichte zurück.
Am 20. Februar 2026 feierte die Beratungsstelle das Jubiläum mit einem informativen Nachmittag für die Öffentlichkeit und einem anschließenden Festakt im Sitzungssaal des Landratsamtes.
Das vielfältige Programm bot den zahlreichen Besuchern praktische Einblicke in die Herausforderungen des Alterns sowie konkrete Hilfestellungen für die Lebensgestaltung im Alter.
Während des Nachmittags präsentierte die Kommunale Wohnberatung in einem Vortrag Möglichkeiten zur Wohnraumanpassung. Die Betreuungsstelle informierte über rechtliche Vorsorge. Großen Zuspruch fanden zudem die Mitmachangebote, etwa der Alterssimulationsanzug und ein Demenzsimulator. Diese Angebote ermöglichten es den Gästen, körperliche Einschränkungen und kognitive Veränderungen am eigenen Leib nachzuvollziehen. Viele Gäste nutzten die Möglichkeit zum persönlichen Austausch mit den Mitarbeiterinnen des Pflegestützpunktes und den Netzwerkpartnern.
Im Rahmen des anschließenden Festakts würdigte Landrat Martin Bayerstorfer die Entwicklung der Einrichtung zur zentralen Drehscheibe der regionalen Pflegeinfrastruktur. Er erinnerte an die einschlägigen Anträge der CSU-Fraktion und des damaligen Bürgermeisters von Taufkirchen und Bezirkrats Franz Hofstetter aus den Jahren 2017 und 2018 sowie an den einstimmigen Beschluss des Kreistages im April 2020 und die Eröffnung im Januar 2021. Der Stützpunkt wird als Gemeinschaftsprojekt vom Landkreis, dem Bezirk Oberbayern sowie den Pflege- und Krankenkassen getragen. Besonders hervorgehoben wurde die enorme Leistungsbilanz mit über 3.000 klientenzentrierten Vorgängen allein im vergangenen Jahr.
Bayerstorfer betonte die Bedeutung der Einrichtung für die Bürgerinnen und Bürger: „Unser Pflegestützpunkt ist seit einem halben Jahrzehnt die erste Adresse für alles rund um das Thema Älterwerden und Pflege. In Momenten, in denen das Leben sich durch Pflegebedürftigkeit schlagartig ändert, braucht es keinen Behörden-Dschungel, sondern einen Ankerplatz.“ Der Pflegestützpunkt sei ein solcher. Die Beratung erfolgt unabhängig, neutral und kostenfrei. Neben dem Standort in Erding werden regelmäßig Außensprechstunden in verschiedenen Gemeinden des Landkreises angeboten, damit Beratung wohnortnah möglich ist.
„Fünf Jahre Pflegestützpunkt bedeuten fünf Jahre gelebte Menschlichkeit und professionelle Unterstützung“, so Bayerstorfer. „Sie entlasten pflegende Angehörige und geben den Betroffenen Würde zurück, indem Sie Wege aufzeigen, wie das Leben im Alter gelingen kann.“, dankte er dem Team des Pflegestützpunktes, sowie dem Bezirk Oberbayern, den Pflegekassen sowie allen Netzwerkpartnern für die vertrauensvolle Zusammenarbeit.
Foto:
v.l. Franz Hofstetter (Kreisrat, ehem. Bezirksrat), Christine Kaltenbach (ehem. Leiterin Pflegestützpunkt), Andreas Renner (Fachbereichsleiter Soziales), Maria Grasser (Kreisrätin, Bezirksrätin), Rainer Schneider (stv. Bezirkstagspräsident Bezirk Oberbayern), Nadia Fusarri (Abteilungsleiterin Soziales und Asyl), Anita Herz (Leiterin Pflegestützpunkt), Heinrich Hecht (Direktor AOK Freising-Erding), Stephanie Ahlgrim (Pflegeberaterin), Tanja Folger (Pflegeberaterin), Max Gotz (Oberbürgermeister, Bezirksrat), Brigitte Huber (Pflegeberaterin), Landrat Martin Bayerstorfer