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Zum Sanitätsdienst vor beeindruckender Kulisse in Rom
Vor der Sanitätsstation des Malteser Ordens am Petersplatz konnte Florian Seifert von den Erdinger Maltesern während seines Sanitätsdiensteinsatzes einen Blick auf den Papst erhaschen. (Foto: privat)
Malteser aus Erding für eine Woche im Einsatz
Knapp 500 ehrenamtliche Malteser aus allen Teilen Deutschlands leisten in diesem Jahr im Rahmen des Heiligen Jahres in Rom Sanitätsdienst für Pilger und Touristen.
Auch von den Erdinger Maltesern erklärten sich mehrmals Einsatzkräfte bereit, ehrenamtlich eine Woche lang zusammen mit Maltesern aus anderen europäischen Ländern die Erstversorgung auf dem Petersplatz und drei anderen großen Papstbasiliken (Lateran, St. Paul vor den Mauern, Santa Maria Maggiore) sicherzustellen.
Im November reiste als letzter Freiwilliger aus Erding noch Florian Seifert nach Rom, um zur Sicherheit während des Heiligen Jahres beizutragen. Seifert ist ausgebildeter Notfallsanitäter und arbeitet hauptberuflich an der Malteser Rettungswache am Flughafen München sowie ehrenamtlich im dortigen Katastrophenschutz.
„Ich habe gerne eine Woche meines Urlaubs für diesen Einsatz verwendet, um mit meiner Qualifikation zu helfen und gleichzeitig das beeindruckende Umfeld im Vatikan und in Rom zu erleben“, erklärt Seifert.
Während der Einsatzwoche war er täglich für acht Stunden mit einem Arzt oder einer Ärztin und zwei weiteren Sanitätskräften zum Dienst an einem der vier Standorte eingeteilt. Höhepunkt der Woche war für ihn der Einsatz während der Papstaudienz auf dem am Petersplatz mit mehr als 15.000 Gläubigen.
In der Sanitätsstation des Malteser Ordens an der Seite des Platzes versorgte das Team um Seifert an diesem Tag fünf Personen mit unterschiedlichen Beschwerden. Drei von ihnen mussten zur weiteren Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht werden.
Neben den Diensten blieb auch noch etwas Zeit für touristisches Programm sowie für einen Empfang in der Villa des Malteser Ordens auf dem Aventin.
In der Sanitätsstation am Petersplatz ist alles für Notfälle vorbereitet. (Foto: privat)
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