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20.11.2025 - Erding

BRK Kreisverband Erding verabschiedet Urgestein Jakob Nein in den Ruhestand

v.l. Andreas Lindner, Jakob Nein, Tarek El-Katat (Foto: Danuta Pfanzelt)

Über 50 Jahre Engagement und weitreichende Verdienste


Nach über 50 Jahren engagierter Mitgliedschaft, davon viele Jahrzehnte als treibende Kraft im Ehrenamt und die letzten Jahre auch hauptamtlich, verabschiedet der BRK Kreisverband Erding Jakob Nein in den wohlverdienten Ruhestand. Jakob Nein, der inzwischen zu den „Urgesteinen“ des Roten Kreuzes zählt, hat den Kreisverband in vielerlei Hinsicht maßgeblich geprägt.

Seit 1973 ist Jakob Nein ehrenamtliches Mitglied des BRK. Nach seiner hauptberuflichen Tätigkeit außerhalb des BRK, stieg er 2011 auch hauptamtlich, zunächst auf geringfügiger Basis und später in Teilzeit, in den Betreuten Fahrdienst ein.

Ein Leben für den Dienst am Nächsten


Neins Engagement reicht weit:
  • Rettungsdienst und Technik: In seinen jüngeren Jahren fuhr er zahlreiche ehrenamtliche Schichten im Rettungsdienst, oft nachts vor seinem Hauptjob. Dank seiner technischen Berufsausbildung und handwerklichen Fähigkeiten leistete er umfassende Beiträge zur Weiterentwicklung der Schnelleinsatzgruppen (SEG). Er baute den allerersten Metallkoffer für das Rettungsdienst-Equipment – eine Innovation, die später bayernweit übernommen wurde und Vorläufer der heutigen Rettungsrucksäcke war. Auch am Aufbau des Notarztsystems, das später in Bayern zur Norm wurde, war er beteiligt.
  • Wasserwacht: Er war ein gestaltendes und langjähriges Mitglied in der Wasserrettung sowie technischer Leiter in der Wasserwacht-Vorstandschaft auf Orts- und Kreisebene. Über Jahrzehnte hinweg war er aktiver Schwimmausbilder der Wasserwacht Erding und hat „gefühlt dem halben Landkreis Erding das Schwimmen beigebracht.“
  • Mittelbeschaffung: Zudem kümmerte er sich viele Jahre um das „Geschirrmobil“, dessen Einnahmen maßgeblich zur Mittelbeschaffung des Kreisverbandes beitrugen.

Dank und Anerkennung


Bei seiner Verabschiedung würdigte Kreisgeschäftsführer Andreas Lindner Neins unermüdlichen Einsatz: „Auch wenn Jakob seine Ecken und Kanten hat, auf ihn war immer und zu jeder Zeit Verlass, egal ob Not am Mann/an der Frau war oder irgendetwas repariert oder besorgt werden musste. Er hat unheimlich viel für den Kreisverband Erding geleistet. Herzlichen Dank.“

Tarek El-Katat, Leiter der Service-Dienste und Neins hauptamtlicher Vorgesetzter, bedankte sich herzlich für die vielen geleisteten Stunden. Disponent und stellvertretender Leiter der Service-Dienste, Andreas Ostermayer, fügte hinzu: „Danke Jacky, du warst ein harter, aber gerechter Lehrmeister für mich. Von dir habe ich gelernt, wie man schnelle Entscheidungen trifft.“

Für seine außergewöhnlichen Verdienste erhielt Jakob Nein zahlreiche Auszeichnungen, darunter die Ehrennadel des BRK für außergewöhnliche Verdienste in Gold, das Große Ehrenzeichen des Freistaates Bayern für 50 Jahre Mitgliedschaft sowie die Ehrennadel des DRK für ebenfalls 50 Jahre Mitgliedschaft.

Anekdoten und Abschied


Jakob Nein teilte bei seiner Verabschiedung eine seiner vielen Anekdoten aus dem Rettungsdienst: „Ich habe eine Schwangere, die in den Wehen lag, gefahren. Plötzlich sagt sie, dass ich ihren zwei Kindern das Schwimmen beigebracht habe und sie möchte, dass das dritte Kind, das gerade unterwegs ist, auch bei mir schwimmen lernt. Da war ich perplex und stolz zugleich.“

Seine Abschiedsworte an seine Kolleginnen und Kollegen waren ein Appell: „Denkt’s dran: Mensch sein und Mensch bleiben.“

Der BRK Kreisverband Erding wünscht Jakob Nein einen schönen und erfüllten Ruhestand.

Quelle: BRK Kreisverband Erding

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