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10.11.2025 - Landkreis Erding

Landkreis Erding bekommt von Unternehmen die Note 2,1

Bild: Archiv - IHK

 Die Wirtschaft im Landkreis Erding ist unterm Strich mit ihrem Standort zufrieden.


In der aktuellen Standortumfrage der IHK für München und Oberbayern erhält der Landkreis die Gesamtnote 2,1 und schneidet damit leicht schlechter ab als in der vorherigen Umfrage im Jahr 2023.

Damals hatten die Betriebe die Gesamtnote 2,0 vergeben. Der gesamte Regierungsbezirk Oberbayern erhielt von den heimischen Unternehmen in diesem Jahr die Gesamtnote 2,0.

Wirtschaftsstandort verschlechtert sich bei IHK-Standortumfrage leicht

73,6 Prozent der Unternehmen bewerten den Standort als „gut“ oder „sehr gut“. Wie schon vor zwei Jahren gibt es auch in diesem Jahr keine „sehr schlechte“ Note. Lediglich 3,5 Prozent der Betriebe bewerten den Standort als „schlecht“. 77,4 Prozent der Unternehmen würden sich wieder für den Standort entscheiden. Das sind nicht nur neun Prozentpunkte weniger als im Jahr 2023, sondern das ist auch einer der niedrigsten Werte in ganz Oberbayern. Zugleich geben 29 Prozent der Unternehmen an, dass der Personalmangel, fehlende Gewerbeflächen sowie der hohe Bürokratieaufwand das Unternehmenswachstum verzögert haben.

„Die Unternehmen melden den größten Handlungsbedarf beim Bürokratieabbau und einer unternehmensfreundlicheren Verwaltung, bei der Gewerbe- und Grundsteuer sowie beim Wohnraumangebot“, sagt Otto Heinz, Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses Erding-Freising und Vizepräsident der IHK. „Auch bei alternativen Mobilitätsangeboten, etwa Sharing-Modellen, der Anbindung an den Schienen-Güterverkehr sowie bei den Preisen für Grundstücke und Gewerbeflächen braucht es aus Sicht der heimischen Wirtschaft noch Verbesserungen. Hier schneidet der Landkreis bislang nicht so gut ab.“

Als Stärken des Landkreises nennen die Unternehmen hingegen die Anbindung an das regionale Straßennetz und an die Fernstraßen. „Auch die Nähe zu den Kunden und den Absatzmärkten sowie die Energieversorgung machen den Landkreis stark – auch, wenn die vor Ort beheimateten Industrieunternehmen unter den international nicht wettbewerbsfähigen Energiekosten leiden“, so Heinz. „Unser Landkreis ist ein Top-Standort mit besten Bedingungen, auch in Zukunft eine starke Heimat für die Wirtschaft zu sein. So hat sich der Landkreis in den vergangenen zwei Jahren gerade bei den separat abgefragten Einzelkategorien Wirtschaftsfreundlichkeit und Standortattraktivität verbessert.“

Heinz: "Wir stehen im Landkreis Erding gut da, müssen uns aber mehr anstrengen"

Deshalb sei es umso wichtiger, bestehende Probleme und Herausforderungen ernst zu nehmen und anzupacken, mahnt Heinz und verweist auf weitere Ergebnisse der IHK-Standortumfrage. Demnach wollen nur 4,2 Prozent der im Landkreis ansässigen Unternehmen ihren Standort in den kommenden drei Jahren verlagern oder aufgeben – der niedrigste Wert oberbayernweit.

Diese Ergebnisse unterstreichen laut dem IHK-Vizepräsidenten, wie herausfordernd es sei, allen heimischen Unternehmen – vom Solo-Selbstständigen über den familiengeführten Mittelständler hin zum internationalen Global Player – optimale Bedingungen zu bieten. „Wir alle müssen unsere Hausaufgaben machen, wenn es um den Abbau der aufgezeigten Schwachstellen geht. Jetzt liegt es an den Verantwortlichen vor Ort, die Schwachstellen anzugehen – jeder dort, wo er zuständig ist und was bewegen kann. Die konjunkturelle Lage bleibt ernüchternd und alle Standorte stehen in einem harten Wettbewerb“, fasst Heinz zusammen. „Wir stehen im Landkreis Erding gut da, müssen uns aber mehr anstrengen, um die Region fit für die Zukunft zu machen!“

An der IHK-Standortumfrage zu insgesamt 49 Standortfaktoren, von der Straßeninfrastruktur bis zum Freizeitangebot, nahmen aus dem Landkreis 144 Unternehmen, aus ganz Oberbayern 3.668 Betriebe, teil.


Quelle: IHK für München und Oberbayern

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