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22.10.2025 - Flughafen München

Macht der Flughafen seine Beschäftigten krank?

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Dieses Regionalportal ist neutral und unabhängig. Wir veröffentlichen Pressemitteilungen aller Parteien und Organisationen mit regionalem Bezug. Der Inhalt dieser Nachricht spiegelt nicht die Meinung des eigenen Redaktionsteams wider.
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Bild: Archiv - Grüne Fraktion Bayern

Landtagsabgeordneter Johannes Becher fragt nach Ursachen für hohe Krankenquote.


Die Krankenquote am Münchner Flughafen ist seit Jahren deutlich höher als der Bundesdurchschnitt.

Im Jahr 2024 waren 8,1% der Flughafen-Beschäftigten erkrankt. Vgl. Flughafen München GmbH: Gemeinsame Aufgabe, gemeinsame Verantwortung. Arbeitsschutz, Arbeitsmedizin und Gesundheitsmanagement am Flughafen München: Jahresbericht 2024, S. 21, abrufbar unter:
www.munich-airport.de/_b/0000000000000034324155bb68905590/jahresbericht-2024.pdf
(vgl. Bundesdurschnitt: 5,9 %. Vgl. Destatis: Krankenstand, abrufbar unter
www.destatis.de/DE/Themen/Arbeit/Arbeitsmarkt/Qualitaet-Arbeit/Dimension-2/krankenstand.html

Mit Blick auf die hohe Belastung durch Triebwerksabgase und Fluglärm liegt die Vermutung nahe, dass die Arbeitsbedingungen am Flughafen ein ausschlaggebender Faktor für die häufigere Erkrankung der Mitarbeitenden sind.

„Der Flughafen hat hier eine Verantwortung gegenüber den Beschäftigten. Die Gründe für die hohe Krankquote müssen erforscht und wirksame Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit der Menschen ergriffen werden!“, fordert Johannes Becher, Landtagsabgeordneter aus Moosburg.

Der stellv. Vorsitzende der Landtagsgrünen hat nun zwei Anfragen zur Thematik an die Bayerische Staatsregierung gerichtet.

Die erste Anfrage beschäftigt sich explizit mit der erhöhten Krankenquote. Becher fragt darin nach Gründen und etwaigen Präventionskonzepten. Die zweite Anfrage thematisiert das Ausmaß der Triebwerksabgase, v.a. in den Innenräumen des Flughafens, und entsprechende Filteranlagen als mögliche Maßnahme zur Reduzierung dieser Schadstoffe.

„Die Auswirkungen der Abgase und insbesondere auch der ultrafeinen Partikel auf die Gesundheit sind nicht zu unterschätzen. Ich möchte auf die Problematik aufmerksam machen und die Ergreifung von geeigneten Maßnahmen zum Gesundheitsschutz anregen“, so Johannes Becher.

Mit der Antwort der Staatsregierung auf die beiden Anfragen ist in etwa vier Wochen zu rechnen.

Quelle: Johannes Becher, MdL, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Bayerischen Landtag

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