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20.10.2025 - Erding

Technologietransferzentrum in Erding

Einer von 16 Forschungscampi der THD: Das Technologietransferzentrum in Plattling.

Stadt und Landkreis Erding wollen zukünftig zusammen mit der Technische Hochschule Deggendorf (THD) das erfolgreiche Konzept von Forschung und Transfer in der Fläche auch in Erding etablieren.


In Kürze soll deshalb beim Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (BayStMWK) die Einrichtung eines sogenannten Technologietransferzentrums (TTZ) beantragt werden.

Aktuell gibt es in Bayern 52 solcher TTZ, alleine die Deggendorfer Hochschule betreibt davon 16 Stück – alle in Niederbayern und der Oberpfalz.

Zentrales Thema der Digitalisierung


Für den TTZ-Standort Erding wäre das Zukunftsthema „Autonome und vernetzte Systeme“ vorgesehen. „Damit greifen wir ein Themenfeld auf, das in den kommenden Jahren eine zentrale Rolle für Digitalisierung, Industrie 4.0 und Robotik spielen wird“, sagt Prof. Dr. Wolfgang Dorner, Vizepräsident für Forschung an der THD.

Ergänzend sei eine enge Schnittstelle zum Innovationszentrum Bundeswehr (InnoZBW) vorgesehen, um Synergien zwischen ziviler und militärischer Forschung zu nutzen und Wissenstransfer in beide Richtungen zu ermöglichen.

Erdings Oberbürgermeister Max Gotz erklärt, das TTZ solle sich als verlässlicher Innovationspartner für die regionale Wirtschaft etablieren. „Unternehmen in Erding und Umgebung erhalten so Zugang zu aktuellem Know-how aus der Hightech Agenda Bayern sowie zu den Kompetenzen der Technologieunternehmen im Großraum München.“

Gleichzeitig entstünde ein Ort, an dem neue Impulse für die regionale Wertschöpfung gesetzt werden könnten.

Wirtschaftsmagnet und Gründungen


Einen weiteren wirtschaftlich höchst relevanten Aspekt fügt Gotz hinzu: „Das TTZ soll auch als Baustein und Nukleus für die Ansiedlung von Unternehmen und die Gründung von Startups dienen. Mit den geplanten Forschungs- und Transferaktivitäten werden Rahmenbedingungen geschaffen, die junge Gründerinnen und Gründer ebenso ansprechen wie etablierte Unternehmen mit Innovationsbedarf.“ Auf diese Weise leiste das Zentrum einen wichtigen Beitrag zur Innovationsdynamik in Erding und in der Region.

Attraktiver Bildungsstandort


Das Projekt verfolgt ein langfristiges und dauerhaftes Engagement. Neben Forschung und Technologietransfer sollen perspektivisch weitere Angebote beispielsweise im Bereich der Aus- und Weiterbildung fest verankert werden.

„Berufsbegleitende Bachelor- und Masterstudiengänge sowie unsere Hochschulzertifikatskurse bieten Fachkräften aus der Region neue Qualifizierungsmöglichkeiten“, sagt Corina Welsch, an der THD für die Akademische Weiterbildung verantwortlich. „Dabei verbinden wir wissenschaftliche Qualität mit konkreten Anforderungen aus der Wirtschaft und gestalten unsere Angebote so, dass Berufstätige in der Region ihre Qualifikation ausbauen können, ohne ihren Arbeitsplatz verlassen zu müssen", erklärt Welsch weiter.

So werde nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen unterstützt, sondern auch die Attraktivität Erdings als Bildungsstandort dauerhaft gestärkt. Stadt, Landkreis und Hochschule sehen in dem Projekt einen langfristigen Mehrwert für die gesamte Region.

„Mit einem TTZ in Erding wollen wir die Kräfte von Hochschule, Unternehmen, Stadt und Landkreis bündeln. So entsteht ein starkes Fundament für wirtschaftliche Dynamik, gesellschaftlichen Fortschritt und neue Impulse, die weit über die Region hinaus wirken werden“, bekräftigt Oberbürgermeister Gotz.

Erfolgsmodell der TH Deggendorf


Das Konzept der Technologietransferzentren ist ein bayerisches Erfolgsmodell. Erfunden und weiterentwickelt wurde es ab 2009 von der THD mit den beiden ersten Standorten in Teisnach und Freyung. Aufgrund der erfolgreichen Expansion der Deggendorfer in den Folgejahren und der Vorbildfunktion für andere Hochschulen im Rahmen der High Tech Agenda Bayern spricht der Bayerische Wissenschaftsminister Markus Blume gerne von den TTZ-Weltmeistern der THD.

Die Idee dahinter: Ganz bewusst sollen Forschungscampi gezielt dort entstehen, wo bisher kein Hochschulstandort angesiedelt ist. Auf diese Weise kann wissenschaftliche Exzellenz und Spitzentechnologie in die Fläche getragen werden, um alle Regionen in Bayern dauerhaft zu stärken. Kleine und mittlere Unternehmen, die sich keine eigenen Bereiche für Forschung und Entwicklung leisten können, bekommen so niederschwelligen Zugang zu Hochschulen und deren angewandte Wissenschaften.

Quelle: Technische Hochschule Deggendorf

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