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18.03.2016 - Landkreis Erding

„Keine B 15 neu im Landkreis Erding“

Archivbild
Bild: Redaktion (Archiv)
Der aktuelle Entwurf zum Bundesverkehrswegeplan (BVWP) schiebt den Bau einer B 15 neu zwischen Landshut und Rosenheim‚ in die ferne Zukunft. Die Anwohner der bestehenden B15 werden unter der zunehmenden Verkehrslast leiden. Das betont Sabine Berger von der Bürgerinitiative „Keine B15 neu im Landkreis Erding“: „Die Bürger des Landkreises Erding entlang der B 15 alt sind die Leidtragenden. Der Verkehr in den Orten Taufkirchen, Dorfen und Sankt Wolfgang wird in den nächsten Jahren immens ansteigen, die Umfahrung Landshut wird definitiv gebaut und auch die A 94 wird bis 2019 durchgehend befahrbar sein. Der Landkreis Erding wird im Verkehr ertrinken. Die damit nicht mehr reale Forderung, die B15 neu müsse im Norden an der A92 enden, ist vom Tisch. Jeder der dies trotzdem fordert, gefährdet mit einer Trasse durch den Landkreis Erding unsere Heimat. “

Im aktuellen Entwurf des BVWP, der am 16. März veröffentlicht wurde, wird die B 15 neu in die Kategorie „Weiteren Bedarf“ eingeteilt. Das bedeutet, dass für Straßenprojekte dieser Kategorie bis 2030 keine Finanzierungsmittel zur Verfügung stehen. Die Bürgerinitiative fordert trotzdem erneut den Bau der B 15 neu auf der seit 40 Jahren linienbestimmten raumgeordneten Trasse über Adlkofen - Geisenhausen - Velden - Buchbach - Schwindegg - Obertaufkirchen.

Sabine Berger: „Der Kampf ist nicht zu Ende. Denn die Entscheidung für die Tassenvariante wird in Bayern getroffen. Wir müssen nun erneut zeigen, dass die sinnvollste Lösung der Bau der raumgeordneten Trasse ist. Der Ausbau der bestehenden B 15 wäre eine Sackgasse: Sie kann die wachsende Verkehrslast niemals schultern. Dagegen braucht und fordert die Wirtschaft die raumgeordnete Trasse.“

Sabine Berger erinnerte zudem an den bisherigen Erfolg der Arbeit der Bürgerinitiative: „Hätte es den Widerstand in unserer Region nicht gegeben, wäre in einer Nacht- und Nebelaktion die Trasse von Mühldorf nach Dorfen verlegt worden und mit Sicherheit jetzt im BVWP stark verankert. Unsere Region hätte auf Dauer verloren. Diese Überrumpelung konnte abgewandt werden.“

Die Bürgerinitiative kündigte erneuten Protest an, sollte die Bayerische Staatsregierung sich für den Ausbau der bestehenden Trasse entscheiden. Sabine Berger: „Die Flammen des Widerstandes werden wieder auflodern. Wir kämpfen mit allen Mitteln gegen den Ausbau der bestehenden B15. Der Landkreis Erding trägt bereits jetzt die Bürde zahlreicher überregionaler Infrastrukturprojekte.“

Für den Bundesverkehrswegeplan (BVWP) 2030 hat die Bayerische Staatsregierung drei Trassen angemeldet: den Ausbau der bestehende B 15 mit Ortsumfahrungen sowie einen drei- bzw. vierspurigen Bau der B 15 neu. Der BVWP wurde am 16. März 2016 veröffentlicht. Am 21. März 2016 beginnt die sechswöchige Öffentlichkeitsbeteiligung.



Quelle: Bürgerinitiative „Keine B15 neu im Landkreis Erding“


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