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Das Informationsportal für Stadt und Landkreis Erding
Die Regierung von Oberbayern hat der Stadt Erding jetzt eine artenschutzrechtliche Ausnahmegenehmigung erteilt, damit die Stadt in zwei genau definierten Bereichen Saatkrähen vergrämen und so den von den Vögeln verursachten Lärm und Schmutz reduzieren darf.
Das teilt die Kommune mit.
„Ein wichtiger Schritt, weil er uns bei einem wichtigen Thema weiterbringt“, sagt Oberbürgermeister Max Gotz. Die Entscheidung der Behörde erlaubt nun, einige wenige der rund 1400 im Stadtpark lebenden Saatkrähen zu entnehmen.
Experten gehen davon aus, dass dadurch weitere Vögel die Kolonie verlassen und ihr Bestand damit dauerhaft sinkt.
Da die Erlaubnis nur bis zum Beginn der Brutzeit gilt (also bis etwa Ende März), soll die von einem Jäger ausgeführte Maßnahme bereits in den nächsten Tagen beginnen.
Festgelegt sind zwei Bereiche am Anne-Frank-Gymnasium sowie am Fischer’s Seniorenzentrum.
Indem die Vergrämung im Rahmen eines bayernweiten Pilotprojekts und unter Beteiligung des Bayerischen Landesamts für Umwelt ausgeführt wird, „kommen hier der Artenschutz auf der einen Seite sowie die berechtigten Forderungen der Anlieger nach weniger Lärm und Schmutz zu einem sinnvollen Ausgleich“, betont der Oberbürgermeister.