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11.06.2024 - Isen

Hilfe im Wald – Wenn jede Sekunde zählt

Sechs Männer werden für den Transport der verletzten Personen zum Rettungspunkt benötigt

„Hilfe, hilfe…ich bin verletzt“, diese Rufe dringen aus dem Wald bei Isen.


Schnell eilen die Helfer zum Unfallort. Ein Opfer liegt mit offenem Beinbruch unter einem Stamm.

Nicht weit entfernt ist ein zweiter Verletzter unter einer Baumkrone begraben. „Was sollten wir jetzt als erstes machen?“, so die Frage von Lukas Braun, Forstanwärter am AELF EE.

Er hat gemeinsam mit den Feuerwehren Isen und Westach und dem Bayerischen Roten
Kreuz eine Rettungsübung für private Waldbesitzer organisiert. Die anwesenden Teilneh-
mer üben für den Ernstfall an einem simulierten Unfall.

„Die Waldarbeit ist gefährlich und diese Übungen sind wichtig, weil das richtige Handeln nicht von allein kommt, sondern gelernt werden muss. Außerdem können Rettungskräfte den Unfallort meist nicht selbständig finden und müssen durch Dritte zum Unfallort geführt werden. Dazu sind eindeutige Treffpunkte für Kontaktperson und Rettungsdienst, die sogenannte Rettungskette Forst unabdingbar“, erklärt Braun weiter.

Das sind Schilder mit einer vierstelligen Nummer an festgelegten Orten.

Nach knapp 40 Minuten transportieren die teilnehmenden Waldbesitzer die beiden
Verletzten zum Krankenwagen. Der Weg aus dem Wald ist uneben und damit keine leichte Aufgabe. Sechs Männer werden benötigt.

Bei der Abschlussbesprechung wird klar, dass Waldarbeit nie allein durchgeführt
werden sollte – es braucht immer mindestens einen Kollegen, eine Kollegin, die im Notfall
Hilfe rufen kann.

Auch eine Auffrischung des Erste-Hilfe-Kurses und das Absolvieren eines Motorsägenkurses können nicht schaden, da sind sich alle einig.

„Entscheidend sind auch die kleinen Dinge im Vorfeld, um im Notfall schneller reagieren zu können. Das Heraussuchen des nächsten Rettungstreffpunktes, das Abstellen des Autos in Fahrtrichtung oder das Tragen einer kleinen Erste-Hilfe-Tasche,“ resümiert Braun.
Abschlussbesprechung der Übungsteilnehmer

Quelle: Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Ebersberg

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