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Interview mit Yannik Angenend


Portrait von Yannik
Der 21-jährige Lengdorfer betreibt neben seinem Hobby als Mountainbiker eine erfolgreiche und professionelle Karriere als Snowboarder. In diesem Jahr hat er bereits in Peking an den Olympischen Spielen im Winter im Parallel-Riesenslalom teilgenommen. Als leidenschaftlicher Boardfahrer, gelang es ihm bereits mehrere Titel zu gewinnen. Er ist zweifacher deutscher Meister und belegte 2018 den zweiten Platz beim Gesamteuropacup. Abgehsehen von seinen Snowboard Turnieren und Wettkämpfen ist der Olympionike bei der Bundespolizei verbeamtet. Wir, das ED-live Team, hatten die Möglichkeit bei einem Interview mehr über den deutschen Profi Snowboarder und seine Liebe zum Wintersport herauszufinden.


ED- Live.de: Herr Angenend, sind Sie in Lengdorf geboren?


Nein Ich bin in München geboren, aber in Lengdorf aufgewachsen


Dann hat es ja auch eine große Bedeutung für Sie, mit dem Verein Lengdorf zu den Olympischen Spielen zu fahren. Waren Sie schon immer am Snowboarden interessiert?


Ich bin bis zu meinem 9ten Lebensjahr Ski gefahren, erst dann bin ich auf Snowboard umgestiegen


Sie sagen, dass Sie bis zum neunten Lebensjahr Ski gefahren sind. Warum hat es Sie eher zum Snowboarden gezogen als zum Ski fahren?


Im Snowboarden hat man mehr das Gefühl, eine große Familie zu sein mit allen Athleten, was man beim Skifahren schon ab den Kinderrennen nicht hat.


Wie kamen Sie zum Board fahren?


Yannik beim Snowboarden

Bei einem Skirennen hatte der Snowboardtrainer aus München (Hans Bussler) meinen Vater angesprochen, ob ich nicht Lust hätte mal snowboarden auszuprobieren.


Neben Ihrer sehr erfolgreichen Karriere als Wintersportler sind Sie auch Beamter bei der Bundespolizei. Wie sind Sie auf Ihren Beruf als Bundespolizist gekommen?


Die Bundespolizei bietet für Athleten die Möglichkeit, ihren Sport professionell zu betreiben und währenddessen einen Beruf zu erlernen. Man hat 4 Monate Ausbildung im Frühling/Sommer und die restlichen 8 Monate ist man frei, um den Sport zu betreiben können.


Da Snowboardfahren ein Wintersport ist, haben Sie ja die Hälfte des Jahres kein Training mehr. Was machen Sie, um sich fit zu halten?


Im Sommer steht vor allem Krafttraining und Ausdauertraining auf dem Plan, um möglichst fit in die neue Saison starten zu können


Wie kamen Sie dazu, professioneller Snowboardfahrer zu werden?


Als ich mit dem Snowboarden angefangen habe, hat es mir schon sehr viel Spaß gemacht. Mit 13 kam dann schon die Entscheidung, dass ich auf das Sportinternat in Berchtesgaden gehen möchte, um den Sport wirklich professionell betreiben zu können


Yannik beim Snowboarden
Wie wirkt sich die aktuelle Pandemie- Lage auf Ihr Hobby und Ihre Wettkämpfe aus?

Ein paar Wettkämpfe wurden durch die Pandemie abgesagt, aber zum Glück sind die meisten Länder sehr motiviert, auch unter Pandemiebedingungen Sportveranstaltungen abzuhalten, aber leider dann ohne Zuschauer oder nur wenigen.


Jetzt nachdem die Olympischen Spiele vorbei und Sie zurück in Ihrer Heimat sind, fragen wir Sie, was Ihre nächsten Ziele und Pläne sind.


Jetzt stehen noch 3 Weltcups auf dem Programm und danach beginnt schon die Ausbildung bei der Bundespolizei.


Vielen herzlichen Dank für das Interview, wir wünschen Ihnen noch eine erfolgreiche Karriere und Viel Glück weiterhin.


Bildquellen: Yannik Angenend

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