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11.10.2017 - Erding

Bernd Wiesner – Stammzellenspender gefunden

Archivbild
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Seit Dienstag letzter Woche kann Familie Wiesner wieder hoffen. Es wurde in Deutschland ein genetischer Zwilling für den schwer erkrankten Bernd Wiesner gefunden. Ob dieser jetzt bei den 471 Personen dabei gewesen ist, die sich bei der Typisierungsaktion in der Herzog-Tassilo-Realschule in Erding testen haben lassen, oder nicht, ist bisher noch nicht bekannt.

Freud und Leid liegen so nahe beieinander. Der Gesundheitszustand von Bernd Wiesner hat sich in den letzten Tagen drastisch verschlechtert. Seine Frau Sonja berichtet, dass sich der Verlauf der bisher chronischen Leukämie aktuell in einem akuten Stadium befindet. Dies bedeutet für den 43-jährigen Bernd Wiesner sofortige Einleitung einer erneuten Chemotherapie. Frau Wiesner erklärt es damit, dass die Blutplasmen „zurückgedrängt“ werden müssen. Jetzt heißt es weiter kämpfen, denn in zwei Wochen sollen die Stammzellen des Spenders transplantiert werden. Damit es zu keiner Abstoßungsreaktion kommt, muss das Immunsystem runtergefahren werden.

Für Sonja Wiesner ist diese physische und psychische Belastung kaum mehr zu stemmen. Die Unterrichtsstunden an der Herzog-Tassilo-Realschule hat die dort sehr beliebte Lehrkraft schon auf ein Minimum gedrosselt, damit sie ihren Mann nach Regensburg zur Behandlung in die dortige Klinik begleiten kann. Alleine die Fahrwege zu stemmen, ist immens.

In dieser schweren Zeit bekommt Frau Wiesner viel Trost und seelischen Beistand ihrer Schüler, Freunde und vor allem von ihrer Familie. Alle hoffen sie auf die Chance, dass Bernd Wiesner wieder gesund wird. Er befindet sich seit Montag in Regensburg in stationärer Behandlung zur Vorbereitung.

Sonja Wiesner möchte sich auf diesem Weg bei allen Menschen bedanken, die sie und ihren Mann in dieser schweren Zeit unterstützen, sei es mit Worten, Geldspenden, Sachspenden für die Typisierungsaktion und einfach nur „da sein“.



Quelle: Redaktion


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