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07.12.2017 - Erding

Wenn im Alter die Küche kalt bleibt

Der Menüservice der Malteser versorgt Menschen im Alter und mit Behinderung. Bei finanzieller Bedürftigkeit können die Menüs ganz oder teilweise durch Mahlzeiten-Patenschaften finanziert werden. (Foto: Fabian Helmich/Malteser)
Der Menüservice der Malteser versorgt Menschen im Alter und mit Behinderung. Bei finanzieller Bedürftigkeit können die Menüs ganz oder teilweise durch Mahlzeiten-Patenschaften finanziert werden. (Foto: Fabian Helmich/Malteser)
. Zuhause alt werden – das ist der Wunsch der meisten Senioren. Wenn die Kräfte zur Bewältigung des Alltags nachlassen, bieten die Malteser Unterstützung durch soziale Dienste wie Menüservice und Hausnotruf. Für eine wachsende Anzahl von Senioren aber reicht die Rente nicht aus, um diese Leistungen in Anspruch zu nehmen. Betroffene Senioren und Menschen mit Behinderung können bei den Maltesern einen Antrag stellen, damit die Kosten ganz oder teilweise über eine Mahlzeiten-Patenschaft finanziert werden. Wenn die Voraussetzungen vorliegen, wird die Zusage jeweils für ein Jahr erteilt, und die Bedürftigen bekommen je nach Wohnort täglich eine vollwertige warme Mahlzeit nach Hause gebracht oder erhalten die Menüs einmal wöchentlich tiefgekühlt zum unkomplizierten Aufwärmen nach Bedarf.
Eine Mahlzeiten-Patenschaft können Menschen beantragen, die über 75 Jahre alt sind oder aufgrund von Krankheit oder Behinderung beeinträchtigt sind. Außerdem muss mindestens eine der folgenden Voraussetzungen erfüllt sein: Die Person bezieht Sozialhilfe bzw. Grundsicherung im Alter oder bei Erwerbsminderung oder hat nach Abzug der Miete weniger als 550 Euro monatlich zum Leben oder die Person hat einen Berechtigungsschein der Tafel oder eine Sozialcard. Claudia Mayer, verantwortlich für den Menüservice im Landkreis, verspricht: „Alle persönlichen Daten werden von den Maltesern vertraulich behandelt“.

Mayer appelliert an betroffene Senioren: „Geben Sie sich einen Ruck und melden Sie sich bei uns, wenn Sie sich die tägliche warme Mahlzeit nicht leisten können.“ Auch Nachbarn oder andere Kontaktpersonen können Bedürftige ermutigen, sich Hilfe zu holen. Denn aus Scham ziehen sich viele Betroffene zurück, sparen bei den Ausgaben für Lebensmittel oder verzichten auf warme Mahlzeiten, weil sie nicht mehr in der Lage sind zu kochen.
Wer zur Finanzierung von Mahlzeiten-Patenschaften für bedürftige Senioren im Landkreis beitragen möchte, kann dies mit jedem beliebigen Betrag tun. Auch wenn die Spender die Namen der Empfänger nicht erfahren, so können sie sicher sein, dass die Hilfe in der Region bleibt.

Informationen für Bedürftige, Kontaktpersonen und Spender gibt es telefonisch unter der Nummer 08631 – 18 48 80-16 / 08122 – 99 55 177 oder im Internet unter www.mahlzeitenpatenschaften.de.



Quelle: Malteser Hilfsdienst


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